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| Neuer Fahrplan, neue Linien – und wichtige Weichen für Luzerns öV-Zukunft |
Liebe Leserin, lieber Leser
Der Fahrplanwechsel brachte dieses Jahr viel Bewegung in den Kanton Luzern: Eine komplett neue Buslinie, dichtere Takte und mehr Frühverbindungen. Und wir planen bereits für das Jahr 2027 – in dem sich unsere Fahrgäste über noch mehr Angebotsausbauten freuen dürfen. Gleichzeitig stellen wir mit dem Programm Gesamtmobilität des Kantons Luzern wichtige Weichen für die öV-Entwicklung der nächsten Jahre.
Auch beim VVL gibt es Veränderungen: Per 1. Januar 2026 startet der Verbundrat in neuer Zusammensetzung. Wir danken Hansjörg Kaufmann für seinen Einsatz seit der Gründung des VVL sowie Hans-Peter Arnold für sein langjähriges Engagement zugunsten des öffentlichen Verkehrs im Kanton Luzern. Neu gewählt wurden Gregor Schwegler als Kantonsvertreter und Reto Anderhub als Gemeindevertreter. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Freundliche Grüsse Pascal Süess, Geschäftsführer |
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| Vor kurzem war Fahrplanwechsel: Das hat sich geändert |
Seit einigen Tagen gilt der neue Fahrplan und die Fahrgäste im Kanton Luzern profitieren von mehr Verbindungen, besseren Anschlüssen und einer optimierten Erschliessung. Hier sind einige Highlights: ✔ Bei der PostAuto-Linie 214 via Ränggloch wurden die Taktlücken am Samstag geschlossen, sodass ein durchgehender und attraktiver Stundentakt entstand. ✔ Auf der Linie 61 (Ettiswil–Ruswil–Luzern) wird der Halbstundentakt am Freitag- und Samstagabend neu bis 23.00 Uhr angeboten. ✔ In verschiedenen Regionen des Kantons wurden die Takte und Anschlüsse verbessert. Alle Änderungen im Überblick
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Noch mehr Highlights: Neue Linie 80 und verlängerte S-Bahn S77 wurden feierlich eingeweiht |
Der Fahrplanwechsel brachte dieses Jahr auch zwei grössere Änderungen mit sich: ➀ Die PostAuto-Linie 80 wurde feierlich eröffnet und verbindet die Gemeinden zwischen Sursee und Altishofen nun deutlich besser mit dem öV. Eine symbolische Testfahrt nach Kaltbach zusammen mit den Gemeinden und der PostAuto AG markierte den Start des neuen öV-Angebots. ➁ Auch in Luzern West wurde gefeiert: Dank dem Umbau des Bahnhofs Zell fährt die S-Bahn S77 an den Werktagen frühmorgens weiter bis Zell.
Der VVL dankt den Transportunternehmen, Gemeinden sowie den Regionalen Entwicklungsträgern Sursee-Mittelland sowie Luzern West für die gute Zusammenarbeit. |
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| Programm Gesamtmobilität: Ein starker öV braucht eine starke Grundlage |
Das neue Programm Gesamtmobilität definiert, welche Verkehrsprojekte des Kantons Luzern von 2027 bis 2030 geplant und umgesetzt werden – und es zeigt auch die geplante öV-Angebotsentwicklung in diesem Zeitraum.
Der VVL-Verbundrat betont zwei zentrale Punkte in seiner Würdigung:
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➀ Infrastruktur stärken: Attraktive öV-Angebote brauchen gute Haltestellen, Wendemöglichkeiten und insbesondere Beschleunigungsmassnahmen für pünktlichere Busse. ➁ Finanzierung sichern: Um die geplanten öV-Massnahmen zu realisieren, braucht es zusätzliche Mittel. Nebenbei: Rasch realisierte Busbeschleunigungsmassnahmen sorgen für kürzere Fahrzeiten sowie pünktlichere Busse und entlasten damit das Budget.
Das Programm Gesamtmobilität ist bis zum 6. Februar 2026 in der Vernehmlassung. Die Würdigung des Verbundrats finden Sie auf den Seiten 18-19. |
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«Im Programm Gesamtmobilität sind einige öV-Angebots- und Infrastruktur-Vorhaben dargestellt, welche für einen pünktlichen und leistungsfähigen öV sehr wichtig sind. Nun gilt es, diese Projekte entsprechend der politischen Zielsetzungen mit genügend Ressourcen prioritär umzusetzen. Von einem pünktlichen und leistungsfähigen öV können alle Verkehrsteilnehmenden profitieren, auch die Autofahrenden.»
Daniel Heer, Leiter Planung VVL |
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| Luzern fährt neu direkt – wir planen heute für 2027 |
Die Stadt und Agglomeration Luzern wachsen und das öV-Angebot wächst mit. Ab Fahrplan 2027 profitieren Fahrgäste von mehr Direktverbindungen, weniger Umsteigen und einer besseren Erschliessung wichtiger Arbeits-, Bildungs- und Freizeitzentren. Voraussetzung ist die rechtzeitige Realisierung der neuen Durchmesserperrons am Bahnhof Luzern.
➔ Direkt ans Ziel: Direkte Linien zu Hotspots wie dem Kantonsspital Luzern, Seetalplatz, Littau Bahnhof, Verkehrshaus, Allmend/Messe, Meggen und Horw. ➔ Effizienz und Orientierung: Neue Haltekanten am Bahnhof sorgen für schnellere Abläufe und neue Liniennummern für mehr Orientierung bei den Fahrgästen. ➔ Komfortabler und nachhaltiger: Moderne, umweltfreundliche Fahrzeuge machen das Reisen angenehmer und Luzern leiser.
Mehr Informationen zum geplanten öV-Ausbau |
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| Geduld ist keine Lösung – Bus voraus! |
| «Endlich, der Bus! Wir kriechen durch Luzern. Nach 50 Minuten – statt 23 – erreichen wir die Allmend. Meine Vorfreude ist längst verblasst», beschreibt eine Kolumnistin der Luzerner Zeitung ihren täglichen Geduldstest im Feierabendverkehr. Ihr Bus steckt mit den Autos im Stau. |
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Wir können mitfühlen. Solche Situationen sind auch für den VVL und die Transportunternehmen höchst unbefriedigend. Denn Busverspätungen kosten nicht nur Nerven, sondern auch Millionen. Dabei gäbe es längst Lösungen, zum Beispiel durchgehende Busspuren, Fahrbahnhaltestellen oder intelligente Ampeln.
«Wenn der Bus endlich pünktlich wäre, würden auch wieder mehr Menschen einsteigen», schreibt die Journalistin – und trifft damit den Kern. Erfahre auf www.bus-voraus.ch, welche Massnahmen schon heute für einen flüssigeren Verkehr bereitstehen. |
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